Uniwahlen im Januar 2011 (25.1-28.1): Zeit, dass wir was ändern!

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Wie jedes Jahr im Januar finden auch 2011 Uniwahlen in Göttingen statt. Dieses Jahr scheint allerdings mehr Spannung zu versprechen. Denn der Mitte-Rechts AStA hat ein Problem: im Rahmen seines WM-Projekts und im Vertigo sind insgesamt knapp 25.000 Euro verschwunden, der Großteil offensichtlich veruntreut. Der Fall ist sogar in den bürgerlichen Medien präsent, und so wird es für ihn nicht einfach, sich als Alternative zu einem linken AStA zu präsentieren.

Hier findet ihr Infos, wo und wie ihr wählen gehen könnt, sowie Wahl-Werbematerial des Basisdemokratischen Bündnis und der Basisgruppen. Zu unserer Wahlpublikation gehts hier!

Studierendenparlament (StuPa): Liste 4 - Basisdemokratisches Bündnis / Basisgruppen wählen

Für einen basisdemokratischen, emanzipatorischen und handlungsfähigen AStA!

Fachschaften: Basisgruppen wählen

Medizinische Fakultät: Basisgruppe Medizin, Liste 1,

Philosophische Fakultät: Basisgruppen Hist.-Phil., Liste 3,

Sozialwissenschaftliche Fakultät: Basisgruppenliste SoWi, Liste 1,

Juristische Fakultät: Basisgruppe Jura, Liste 4

und am Fachbereich Geschichte: Basisgruppe Geschichte, Liste 1!

Für basisdemokratische und emanzipatorische Fachschaften!

Wahlprogramm 2011: Für einen linken und basisdemokratischen AStA! (als .pdf) Forderungen und Positionen

* Wir wollen freie Bildung für alle! Studiengebühren gehören abgeschafft! Ausfinanzierung der Studiengänge durch Bund und Länder.

* Grundlegende Veränderung des BA/MA-Systems. Selbstbestimmtes Studium durchsetzen!

* Kritische Wissenschaften müssen gefördert werden, wir brauchen ein breites und qualitativ ansprechendes Studienangebot.

* Für einen konsequenten Feminismus: Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten müssen gestärkt und endlich ein Gender-Referat im AStA gegründet werden.

* Für einen konsequenten Antirassismus: Für mehr Antirassistische Arbeit gegen Ausgrenzung und Gewalt am Campus, antirassistische Initiativen müssen unterstützt werden.

* Für einen konsequenten Antifaschismus: Wir fordern eine breitere Aufklärungsarbeit über studentische Verbindungen sowie verstärkte politische Arbeit gegen Nazis.

* Wir fordern eine Hochschule ohne Barrieren – für eine Universität ohne Diskriminierung!

* Für eine bunte und vielfältige Kulturarbeit!

* Die selbstverwalteten Wohnstrukturen für Studierende müssen erhalten bleiben und ausgebaut werden!

* Schluss mit Korruption und Filz! Studierende benötigen einen starken, handlungsfähigen und vor allem transparenten AStA mit allgemeinpolitischem Mandat, wir müssen auch gesamtgesellschaftliche Probleme wenigstens ansprechen dürfen!

* Elitenbildung brauchen wir nicht. Was heißt schon Exzellenzinitiative?

* Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg sind nicht zu akzeptieren. Für eine offensive und transparente Arbeit in den Gremien!

* Die ausländische Studierendenvertretung muss gestärkt werden!

Was machen wir?

* Aktive Fachschafts- und Fachgruppenarbeit: In den Fachgruppen Germanistik, Geschichte, Sozialwissenschaften, Philosophie, Ethnologie und Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie sowie in den Fachschaftsräten der Philosophischen Fakultät, der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, an der biologischen Fakultät und an der Medizinischen Fakultät.

* Durchführung verschiedener autonomer und kritischer Veranstaltungen und Projekte: Organisierung von bzw. Beteiligung an mehreren (hochschul-)politischen, feministischen und popkulturellen Veranstaltungsreihen: von „- Grenzen - Gleichstellung – Gewalt“ über „Bologna – Ein einziger Verwertungsprozess?“ bis „Aufbegehren in Bild und Text – vom Umgang des Comics mit Protest, Subkultur und Identität“. Zudem Durchführung einer alternativen O-Phase und Beteiligung an der „Le Chat Noir“-Theke im JuzI.

* Organisierung von Vollversammlungen und Förderung von Basisinitiativen, um zusammen konkrete Verbesserungen im Studienalltag zu erkämpfen, wie z. B. die Neugestaltung von Studienordnungen oder die Verhinderung des Magisterendes 2011 an der Philosophischen Fakultät.

* Unterstützung und Aufrechterhaltung nichtkommerzieller Freiräume an der Uni, wie z. B. das Freiraumcafe „Autonomicum“ im blauen Turm, der „Bunte Raum“ an der Philosophischen Fakultät oder der offene Raum in der Deutschen Philologie.

* Mitorganisierung des Antifee (ein seit über drei Jahren bestehendes unkommerzielles und alternatives Kulturfestival an der Uni, inklusive Musik, Workshops, kritischen Veranstaltungen und anderen Angeboten).

* Unterstützung der Here to Stay – Kampagne und der Erhaltung von selbstverwalteten Wohnstrukturen.

* Engagement in gesellschaftspolitischen Bündnissen und Unterstützung von Initiativen, z. B. gegen die Abschiebungen von Roma aus Göttingen, gegen regionale wie überregionale Naziaufmärsche oder die Initiierung der Initiative „Für gesellschaftliches Engagement - Gegen Kriminalisierung und politische Justiz“.

Infomaterial des BB zur Wahl:

Wahllokale - Wo wählen gehen?

Vom Di 25. bis Do 27. Januar kann jeweils von 10:00-17:00 Uhr in den Wahllokalen der verschiedenen Fakultäten gewählt werden. Die Standorte der Wahllokale gibt es auf der Uniseite.

Außerdem für alle am Freitag, 28.01. von 10:00 bis 14:00 Uhr in dem gemeinsamen Wahllokal im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) im GWZ, 1. Stock, Empore zwischen den Hörsälen 009 und 010.

Denk dran: Ihr solltet euren Personalausweis und den Studi-Ausweis dabei haben! Die Benachrichtigungskarte ist nicht nötig.

Erschienen am: 05.01.2011 zuletzt aktualisiert: 29.01.2011 18:03 AutorIn: email-address

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Wahlausgabe der Zeitung des Basisdemokratischen B√ľndnis ist erschienen!

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